• Jutta Klein

Meine 100 Dinge


Ein kleines Gedankenexperiment auf Basis des Films „100 Dinge“ mit Florian David Fitz und Matthias Schweighöfer


Kinofilm „100 Dinge“


Aktuell – über den Jahreswechsel 2018/2019 – läuft der Film „100 Dinge“ in den Kinos. Ich habe ihn mir vor einigen Tagen angeschaut und bin begeistert. Ein grossartiger Film, der einen sowohl viel lachen lässt als auch zum Nachdenken anregt. Vielen Dank an die Filmemacher!


Seitdem ich den Film gesehen habe, lässt er mich nicht mehr los. Als Ordnungscoach und aus der Überzeugung „Weniger ist Mehr“ überlege ich mir ständig, was wohl meine ersten 100 Dinge wären. Wie würde ich auswählen?


Persönliche Liste: „Meine 100 Dinge“


„Einfach machen“ habe ich mir schliesslich gesagt und meinepersönliche Liste „Meine 100 Dinge“ erstellt. Wohlwissend, dass es sich nur um ein Gedankenexperiment handelt. Es war schwieriger, als ich dachte und hat mich einige Zeit gekostet. Brauche ich nun dieses Ding früher als jenes? Als mein Mann die Liste gesehen hat, fragte er mich beispielsweise: „Warum brauchst Du denn so früh Socken?“ Weil meine Füsse sonst erfrieren und mir es dann gar nicht gut geht ... Bei meinem Mann kämen die Socken wohl viel später, wenn überhaupt ...


Ich habe es bei dem ersten Entwurf der Liste belassen. Wahrscheinlich würde ich bei einer zweiten Runde einiges ändern? Sicher bin ich mir, dass die Liste in der Realität etwas anders aussehen würde. Wenn man wirklich zu Beginn nichts hat, ist das wohl echt hart. Die ersten zwei Wochen scheinen mir die schwierigsten zu sein – körperlich, aber auch mental. Allerdings waren die ersten 14 Tage für mich in der Auswahl der Gegenstände einfacher als später die Dinge mit Nr. 60 und grösser. Da hatte ich schon die „Qual der Wahl“ – zu Beginn war eine absolute Notwendigkeit auf Basis meiner Bedürfnisse gegeben.


Ein Gedankenexperiment bleibt jedoch nur Theorie. Dennoch war es für mich eine spannende, faszinierende und lehrreiche Übung.


Wow – 100 Dinge bringen mich so weit!


Ich bin zum Beispiel wirklich erstaunt, wie weit man mit 100 Dingen kommt. Hätte ich nie gedacht, da wir heute durchschnittlich 10`000 Dinge unser Eigen nennen. Mit 100 Dingen habe ich sowohl 2x Bekleidung, die notwendigen Artikel für Hygiene und Reinigung, alles zum Schlafen (für mich sehr wichtig ...) und zum Essen, für die Unterhaltung (Handy, Laptop, Kreditkarte, um Unternehmungen zu bezahlen) und sogar fürs „Wohnliche“ (Sofa, Vorhänge und Deko-Artikel). Wow, was man mit 100 Dingen alles machen kann! Darüber hinaus gibt mir dieses kleine Gedankenexperiment die Gewissheit, dass man im Worst-Case mit sehr wenigen Dingen wirklich sehr gut auskommen kann.


Lessons Learned


1/ Die ersten 50 Dinge sind einfacher zu bestimmen als die zweiten 50 Dinge.

2/ Die „Qual der Wahl“ hat nicht umsonst ihren Namen: Auswahl zu haben kann Zeit und Energien kosten – und manchmal ist es dann doch noch die falsche Wahl.

3/ „Weniger ist Mehr“ – Da ist was dran! Wir brauchen wirklich nur so wenig zum Leben! Mit 100 Dingen kommen wir sehr weit!

4/ Gewissheit, dass der Mensch im Worst Case mit ganz wenig zurecht kommen kann.

5/ Erkenntnisse über die eigenen Bedürfnisse: Was ist mir wichtig, was weniger wichtig? Eine zentrale Frage, die uns als Grundlage beim Aufräumen hilft.


Daher bin ich überzeugt, dass dieses kleine Experiment eine tolle Übung für jeden ist, der Aufräumen möchte. Sie schärft die Kenntnis der eigenen Bedürfnisse – eine Basis für ein erfolgreiches Entrümpeln und um dauerhaft Ordnung zu halten.


Nun sind Sie an der Reihe: Probieren Sie es aus!


Machen Sie mit und schicken Sie mir Ihre Liste mit Ihren 100 Dingen. Ich bin sehr gespannt, wie Ihre Auswahl aussieht. Vielleicht stelle ich fest, dass ich selbst etwas vergessen oder nicht beachtet habe? Die Gemeinsamkeiten und Unterschiede werden auf jeden Fall sehr interessant sein.


Eine Vorlage finden sie hier (Link).


Schicken Sie mir Ihre Liste bis zum 20. Januar 2019 an diamond@juttaklein.ch und ich werde alle eingesendeten Listen hier veröffentlichen.


Ich persönlich bin ja sehr neugierig. Daher wäre es für mich sehr interessant zu erfahren, wie wohl der erste Entwurf der Liste für das Drehbuch ausgesehen hat? Hat es überhaupt eine gegeben?


Ich wünsche Ihnen ein erkenntnisreiches Gedankenexperiment im Kontext von „Weniger ist Mehr“ und freue mich auf Ihre Listen und Ihre Rückmeldungen/Kommentare.


Ihre Jutta Klein


Hier geht es zur Liste "Meine 100 Dinge" und zur Vorlage für Sie (Link).




Das Buch zum Blog: "Diamond for Life: Wie Sie durch Ordnung und Klarheit ein erfülltes Leben führen" (Link).


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