• Jutta Klein

Aufgeräumt? Und jetzt wohin mit dem Kram?


10 Alternativen zur Mülltonne


Aufräumen befreit und entlastet, schenkt uns neue Glücksgefühle, setzt neue Ressourcen frei und macht Platz für Neues! Aufräumen ist häufig der erste Schritt zu einem minimalistischen oder nachhaltigeren Leben. Doch zwischen dem Aufräumen und dem neuen Leben stellt sich noch die Frage: Wohin mit all dem Zeug? Lernen Sie 10 Varianten des Entsorgens kennen.


Wie kann und will ich selbst entsorgen?


Haben Sie gerade eine grössere Aufräumaktion hinter sich? Stapeln sich daher die Säcke oder Körbe zum Entsorgen? Je länger diese bei Ihnen stehen, könnte in diesem Fall die Gefahr bestehen, dass Sie rückfällig werden und doch wieder einiges hervorholen und in die Wohnung zurückbringen? In solchen Situationen ist es häufig empfehlenswert, alle Säcke sofort nach dem Aufräumen zu entsorgen, d.h. in den Hausmüll zu geben oder aufgrund der Menge und gemäss Mülltrennung auf den Wertstoffhof zu bringen.


Sollte die Rückfallgefahr klein sein oder sollten Sie im Alltag nur wenige Gegenstände zum Entsorgen haben und sofern es Ihnen gleichzeitig wichtig ist, gut erhaltene Gegenstände einer weiteren sinnvollen Verwendung zuzuführen, gibt es verschiedene Alternativen. Mit diesen Varianten erhöhen Sie nochmals Ihr Glücksgefühl, denn nicht nur Ausmisten macht glücklich, sondern auch Spenden/Verschenken/Wiederverwenden macht glücklich.


Doch bevor es losgeht, stellen Sie sich vorab folgende Fragen, um Klarheit über Ihre eigenen Bedürfnisse im Rahmen des Entsorgens zu bekommen:

  • Bin ich bereit, Dinge zu verschenken oder zu spenden?

  • Möchte ich Dinge verkaufen?

  • Welchen Aufwand bin ich bereit, dafür zu betreiben? Wieviel Zeit und Geld möchte ich einsetzten, um die Dinge loszuwerden (Aufwand versus Ertrag)?

  • Bin ich bereit und in der Lage, Dinge zu transportieren oder müssen sie abgeholt werden?

  • Innerhalb welcher Frist soll alles erledigt sein?


10 Alternativen zur Mülltonne


1/ Freunde, Familie, Kollegen fragen


Fragen Sie Familie, Freunde und Kollegen an, ob sie bestimmte Dinge von Ihnen noch gebrauchen können und haben möchten. Dies kann einzeln passieren, wenn Sie z.B. vermuten, dass sich Person X für Gegenstand Y interessieren könnte oder auch mit einer Sammel-Email an alle. In diese können Sie Fotos integrieren und alle Adressaten bitten, sich bei Interesse bis zum genannten Termin bei Ihnen zu melden.


2/ Nimm-mit-was-Du-brauchst-Party veranstalten


Um den Aufwand zu verringern, können Sie auch Interessierte an einem bestimmten Termin zu sich einladen und daraus vielleicht eine kleine „Party“ machen à la Tupperware. Diese Variante eignet sich sehr gut bei einem Umzug, wenn nur noch Gegenstände zum Abgeben in der Wohnung sind. Wenn Sie noch in der Wohnung bleiben, können Sie die Dinge zum Verschenken entsprechend kennzeichnen (z.B. mit einem gelben Aufkleber) oder an einem bestimmten Ort bereitstellen. Die Gäste können z.B. einen Salat oder Dessert zur Party mitbringen und anschliessend aus der Auswahl das mitnehmen, was Ihnen gefällt.


3/ Internet-Plattformen zum Verschenken oder Verkaufen


Es gibt eine grosse Anzahl an Internet-Plattformen, über die Sie Ihre Dinge anbieten können. Verkaufen können Sie beispielsweise bei Ebay, Ricardo oder tutti.ch. Verschenken können Sie zum Beispiel bei nimms.ch. Suchen Sie sich die Plattform aus, die Ihre Bedürfnisse am besten erfüllt.


4/ Regionale Kleinanzeigen


Es gibt sie immer noch, die Kleinanzeigen in regionalen Zeitungen. Insbesondere bei grösseren Gegenständen wie Möbel oder Sportgeräte eigenen sie sich gut. Der Erwerber aus der Region kann die Gegenstände eventuell selbst abholen. Das Aufgaben von Kleinanzeigen ist meistens gratis.


5/ Märkte für die Wiederverwertung von Materialien


In einigen Städten gibt es spezielle Märkte für die Wiederverwertung von Materialien, wie Bastel- oder Baumaterialresten. Bei uns in der Schweiz ist dies z.B. offcut.ch. Bastelmaterialien werden auch von Kindergärten häufig gerne entgegengenommen. Fragen Sie mal nach.


6/ Flohmärkte


Möchten Sie Ihre Kinder ins Aufräumen und Entsorgen einbeziehen? Dann sind regionale Flohmärkte eine sehr gute Gelegenheit. Orte, an denen man sich trifft und an denen Dinge einen neuen, glücklichen Besitzer finden können. Häufig werden Flohmärkte von der Stadt/Gemeinde oder auch von Schulen und Vereinen angeboten. Eine Übersicht über die nächsten Flohmarkt-Termine gibt’s häufig auch im Internet, z.B. wann-ist-flohmarkt.ch oder flohmarkt24.ch.


7/ Social-Media: Flohmärkte und „Free your stuff“-Gruppen


Ob Verschenken oder Verkaufen, in vielen Städten gibt es Social-Media-Gruppen, in denen man seine Sachen gratis oder gegen Aufwandentschädigung anbieten kann. Eine tolle Gelegenheit, die dem Zeitgeist entspricht. Bei uns ist das z.B. die Facebook-Gruppe „Zuger helfen Zugern“. Prüfen Sie, ob es in Ihrer Region ähnliche Angebote gibt. Wenn es noch keine Gruppe gibt, vielleicht sind Sie daran interessiert, selbst eine neue Gruppe ins Leben zu rufen?


8/ Second-Hand-Häuser und Brockenhäuser


Es gibt eine grosse Anzahl an Second-Hand-Läden und Brockenhäuser, die gerne gut erhaltene Möbel, Haushaltswaren, Kleider und weiteres entgegennehmen. Teilweise können Sie Ihre Dinge dort verkaufen, teilweise gratis abgeben. Manchmal wird der Erlös für wohltätige Zwecke gespendet. Es gibt unzählig viele Varianten. Erkundigen Sie sich in Ihrer Stadt/Gemeinde.


9/ Frauenhäuser, Einrichtungen für Obdachlose und Flüchtlinge

Soziale Einrichtungen sind ebenfalls dankbare Abnehmer für Kleidung, Schuhe, Lebensmittel und Haushaltwaren, z.B. Caritas, Diakonie. Gute Ratschläge erhalten Sie von Ihrer (Kirch-) Gemeinde.


10/ Öffentliche Bücherschränke / -kisten


Bücher sind häufig gar nicht so einfach sinnvoll zu entsorgen, wie man denkt. Bibliotheken nehmen meistens keine Bücher mehr an (es lohnt sich, aber dennoch nachzufragen). Da bieten sich die öffentlichen Bücherschränke an. Alte, nicht mehr verwendete Telefonzellen wurden vielfach zu solchen öffentlichen Bücherschränken umfunktioniert, in denen jeder Bücher abstellen und gratis mitnehmen darf.


Weitere Tipps auf: www.juttaklein.ch/netzwerk-ordnungspartner.


Ich wünsche Ihnen, dass Sie die richtige Möglichkeit für sich finden, um Ihre Besitztümer in guten, neuen Händen zu wissen.


Ihre Jutta Klein



Das Buch zum Blog: "Diamond for Life: Wie Sie durch Ordnung und Klarheit ein erfülltes Leben führen" (Link).


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